Taiwan und Bali

Los geht's in Frankfurt. Einmal um die ganze Erdkugel, dank Premium Economy sogar sehr angenehm. Wir überfliegen die aus den Nachrichten bekannten Krisengebiete. Ankunft am frühen Morgen in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans. Am Horizont ragt er bereits aus dem Stadtbild, der 101 Tower. Kurz die Kleidung wechseln und die Koffer unterstellen in unserem einfachen Stadthotel dem Leofoo. Von der Lobby geht's direkt zu einem 7 Eleven, das ist praktisch.
Das sehr hilfsbereite Taiwanesische Tourismusbüro in Frankfurt hatte uns im Vorfeld 2 Easycards geschenkt. Die mußten noch ... ein bischen aufgeladen werden. Um dann mit dem für Frankfurter Verhältnisse ungewohnten Pünktlichkeit und Sauberkeit mit der U-Bahn zum ersten Stop zu fahren. Die Chiang-Kai-Shek Gedächtnishalle. Zu Ehren des 1975 gestorbenen langjährigen Präsidenten wurde diese Halle 1980 am 5. Todestag eröffnet. Zufällig und pünktlich zur Toröffnung und Wachablösung waren wir um 9 Uhr vor Ort. Neben uns etliche Schaulustige, die das Spektakel auch erleben wollen.
In der Ferne der 101 Tower. Weiter mit der MRT - so heißt die Metro in Taipeh zum ... Longshan-Tempel. Hier werden ein paar Räucherstäbchen geopfert und weiter zum ... 101 Tower . Mit 508 Metern bis zum Jahre 2007 das höchste Gebäude der Welt. Er steht in einer stark Erdbeben gefährdeten Region. Während des Baus ereigneten sich tödliche  Unfälle  weil es bebte. Mit unglaublichen 10 Metern die Sekunden saust der Aufzug innerhalb von wenigen Sekunden bis zur Aussichstplattform in der 89. Etage.
Von oben hat man einen sagenhaften Blick über Taipeh. Wer mag, kann sich auch auf Glasboden stellen und nach unten schauen, wir bleiben auf der sicheren Seite. Zwischen der 88. und 92. Etage hängt das weltgrößte Tilgerpendel mit einem Gewicht von 660 Tonnen. An Stahlseilen aufgehängt und ölhydraulisch gedämpf sorgt es dafür, dass bei Beben das Gebäude nicht aufschaukelt. Wieder unten angekommen. Die Glasfassade des einem Bambus nachempfundenen Turms stammt im übrigen von einer deutschen Firma.
Nächster Morgen, die Rundreise beginnt. Alan unser  Reieseleiter  erklärt auf Englisch und Chinesisch den Weg des angekündigten Taifuns. Zu sehen aus dem Bus viel Beton: Häuser, Autobahnen und die Strecke der Taiwan High Speed Rail. An der Westküste fährt der aus Japan stammende Schnellzug. Vorbei an Windrädern, die laut Reiseleiter nur angeschaft wurden um zu sagen wir unterstützen grüne Energie. Sie fallen bei der Energieproduktion nicht ins Gewicht. Die Gruppe geht Essen, wir nicht. Ich wusste, es gibt eine Seilbahn mit Blick über den Sonne Mond See. Somit geht es in schwüler Feuchte im schnellen Schritt zur Talstation.
Um dann einen schönen Blick über den Sonne Mond See zu haben. 25 Minuten dauert eine Fahrt. Gemeinsam laufen wir dann knapp 1 km und vor allem über 500 Stufen Bergauf zur ... Ci-En-Pagode. Schon total geschafft vom schwülen feuchten Wetter und dem Aufstieg auf den Berg steigen wir auf 46 Meter hohe Pagode. Von hier schaut man über den Sonne Mond See, der bis in die 60er Jahre dan Wasserkraft ganz Taiwan mit Strom versorgt hat. Er ist auch für Taiwanesen ein beliebtes Ausflugziel.
In der Ferne das Fleur de Chine Hotel, unsere Unterkunft für die kommende Nacht. Vorm Einchecken besuchen wir noch den Wenwu Tempel. Und Taiwan ist sehr Technik begeistert. Hier im Tempel gibt es freies WLAN und er hat eine eigene Facebook Seite. Vorm Tempel kann man eine Weissagung in Form eines Papierröllchens durch Einwerfen einer Münze ziehen. Geliefert ..
wird das Röllchen von einem kleinen Mönch mit einer Schubkarre. Unser zweites Zimmer, das schöne erste Zimmer lies uns auf den Berg blicken, nach Lobbybesuch und Zuzahlung gab es dann dieses. Das Hotel bietet 2 Menü Zeiten an, wir haben uns für die frühe Chinesische Variante entschieden. Nach dem Essen geniessen wir bei einem Whiskey den Sonnenuntergang. (Pflicht-) Besuch des neuen Besucherzentrums am Sonne Mond See.
Und auch hier muß man auf die Pokemon Go Jäger aufpassen, damit sie nicht abstürzen. Dieser Tempel wurde bei einem schweren Erdbeben 1999 zerstört. Der dann neu gebaute Tempel steht gegenüber. Besuch eines durch die japanischen Besatzer gebauten Bahnhofes. In den zahlreichen kleinen Läden gibt es auch hier neue Dinge zum Probieren.
Der Taifun Meranti nimmt Kurs auf die Südspitze von Taiwan, wir auch. Ebenso die Übetragungswagen der Fernsehstationen. Besuch des Fo-Guang-Shan-Klosters. Es erinnert eher an eine Shopping Mal, na klar der Starbucks darf nicht fehlen. Diese Einrichtung ist auf der ganzen Welt aktiv und betreibt Schulungszentren, vor allem in Amerika.
Nach Besuch des Besucherzentrums auf dem Hügel, einem leckeren und günstigem vegetrischen Gerichtes gibt es als Nachtisch diesen mit Bohnen gefüllten Kuchen. Weiter an der Westküste bis fast an den südlichtsen Zipfel von Taiwan bis nach Kaohsiung, der zweitgrößten Stadt Taiwans mit knapp 2,8 Millionen Einwohnern. Da der Taifun Meranti für morgen angekündigt ist, gibt es als Ersatz für den dann nicht stattfindenden Besuch des Nationalparkes ... ... eine Bootsfahrt auf dem Liebesfluß. Und ganz neu für uns, vor einem Taifun färbt sich der Himmel gelb.
Das sieht schon sehr bedrohlch aus, ist aber windstill. Vorbeifahrt am Hafen und dem Wahrzeichen von Kaohsiung. Einmal kurz über den Nachtmarkt geschossen, denn dahinter geht .. ... es in die Tiefe zu einer Metro Station.
Die Formosa Boulevard Station. Mit dem Dome of Light vom italienischen Künstler Narcissus Quagliata, der größten Glasinstallation auf der Welt. Zurückschlendern über den Nachtmarkt, heute sehr übersichtlich aufgrund des kommenden Taifuns. Nur einer der vielen Stände, die etwas zum Probieren verkaufen. Auch sehr lecker, eine Papya Milch.
Im Gegensatz zum Bubble Tea, der seinen Ursprung in Taiwan hat, trotzdem sehr gewöhnungsbedürftig. Wir können den Becher nicht leer trinken. Das nächste Übertragungswagen und man merkt schon den aufziehenden Wind. Unser Hotel, das Gran Hi Lai. Irgendwo da oben im 28. Stock ist unser Zimmer. Ein Nieselregen fängt an. Noch sieht es ruhig aus. Noch ist die Abfahrt für mittags geplant ...
Beruhigen soll uns ein Zettel des Managements, unser Hotel ist gut gebaut, sollten Sie Geräusche hören so ist das normal. Nächster Vormittag, der Wind hat ziemlich Fahrt aufgenommen. Ich gehe kurz vor die Eingangstür. Stehen und laufen ist schwierig und wenn nur schräg. Der Kameragurt wird schon wagerecht gedrückt. Dann fängt es an ... zuerst ist nur der Regen und das Pfeifen vom Wind zu hören.
Meranti, der stärkste Taifun dieser Saison, zieht jetzt sehr nah an uns vorbei. Unten in der Lobby haben sich verängstigte Gäste eingefunden, Personal stemmt sich mit alller Kraft gegen den Sturm der die Türen aufdrückt. Nach Geräuschintensiver Fahrstuhlfahrt und schwankendem Gang durch die Flure zurück im Zimmer. Es wird die nächsten Stunden so weitergehen. Unter  www.allendoerfer.net/video.mp4  ist ein kurzer Zusammenschnitt zu sehen und vor allem zu hören. Auch die Nacht hindurch tobte der Taifun.
Am nächsten Tag sind die Verwüstungen sogar Thema in der Tagesschau, zu sehen an Land getriebene Schiffe in der Hafenstadt Kaohsiung. Wir sind nochmal wo ... ? Gegen Vormittag dann Abfahrt, überall liegen Trümmerteile auf der Strasse und den Wegen. Umgenickte Strassenlaternen, herausgerissene Schaltkästen .. .. mit bis zu 350 Stundenkilometern hat Meranti übers Land gefegt ..
... und überall Bäume entwurzelt. Doch zu dieser Zeit waren viele Dinge schon weggeräumt, mit 10-12 Taifunen  im Jahr ist es quasi Alltag. Für uns ein einmaliges Erlebnis. Notprogramm, die Rundreise ist abgesagt. Der Süden komplett gesperrt, die Strassen im Osten ebenso. Somit geht es nach der ungeplanten  Zusatznacht in Kaohsiung langsam an der Westküste wieder in Richtung Taipeh. Hier das Anping Treehouse in Tainan. Dieses Warenhaus wurde bis in die 1940er Jahre genutzt, seit dieser Zeit holt sich die Natur ihren Platz zurück.
Auch diese Marktstände in Tainan sind dem Taifun zum Opfer gefallen. Wir übergehen das empfohlene Restaurant und landen hier. Eine Schlange mit Einheimischen bedeutet doch gutes. Und bestellen kann man mit Deuten und Zeigen, lecker Schrimpssteak. Unser Ersatzhotel nun an der Westküste.
Wie immer in Hotelnähe zu finden, der 7 Eleven hält die Vorräte für den Abend bereit. Was hier aussieht wie Duschgel oder Pflegeprodukte sind in Wirklichkeit Kaltgetränke, wie Milk tea. An Kaltgetränken mangelt es nicht, im Überfluß kann man aus zig Varianten wählen. Best from Germany ist auch zu finden, Malzgetränke in Deutschland gebraut.
In der Hotelbar, eine Mischung aus Bücherei und Lounge gibt's einen Longdrink (der im Übrigen auf sich Warten lies). Da steht doch neben den Schallplatten ... Genau, ein alter Plattenspielen von Dual. Aber, do not touch the sample .. Auf dem Zimmer wird das erbeutete Abendessen verspeist. Ein warmer Fertighotdog vom 7 Eleven und eine Fisch Nuß Knabbermischung ...
Wir schauen aus dem Zimmer auf einen künstlichen Wasserfall und draussen ist hell vom Mond und Feuerwerk ist zu hören. Somit geht's für mich noch einmal um den Block. Draussen böllert's. Und Familien sind unterwegs vom Essengehen. Denn es ist für ein paar Tage Ferienzeit, das Mondfestival hat begonnen. Der Vollmond wird wie in China auch mit einem Fest gefeiert.
Nächster Morgen, es geht weiter auf der Ersatzroute und wir stehen im Stau. Denn hier im Westen treffen sich jetzt alle verbliebenen Touristen und besuchen die gleichen Orte. Taiwan Bali 2016-09-16 12-08-31 (DSC 6865) Taiwan Bali 2016-09-16 12-08-44 (DSC 6866)
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Früher Abend, Einfahrt nach Taipeh. Und da für den kommenden Tag bereits der nächste Taifun diesmal hier angesagt ist .. ... geht es nach Einchecken im Leofoo Hotel direkt weiter mit der MRT .. .. in Richtung malerischer Berge, wo sich nebst Zoo auch die Talstation ... ... der  Maokong Gondola  befindet. Diese 4,3 km lange Seilbahn überquert den ganzen Zoo ..
und man hat schon während der Fahrt einen sagenhaften Blick auf Taipeh. Früher Abend, keine Schlangen vorm Eingang und wir landen an der Bergstation in diesem kleinen Restaurant... ... mit einem herrlichen Ausblick auf das nächtliche Taipeh. Dazu gab's Eistee. Und auf eimal hören wir ein komisches Geräusch .. es hat angefangen zu schütten. Und was für Wassermassen sich dort herabstürzen.
Wasserdicht eingepackt geht es schnellen Marsches zur Station zurück ... ... um in der Gondel noch den Rest vom Regen zu erleben. Nach 20 Minuten Fahrt unten angekommen, war nur noch auf dem Boden der Regen zu sehen. Dafür leuchtete der Mond ...
im Himmel. Zurück zum Hotel, davor noch ein kleines Burgerchen. Nächster Morgen auf dem Weg zum Bahnhof. So hoch war die Luftfeuchtigkeit. Eine meiner Nikons fiel auch aus, funktionierte aber eine Woche später im trockenen Bali wieder. Hochgeschwindigkeitszugfahren  in Taiwan. Ich hatte uns ein Ziel in der Mitte von Taiwan ausgesucht und die Karten vorher schon im Internet gekauft. So ging es dann dann mit über 220 Stundenkilometeren in der Business Class nach Changhua. Leider war bei der Planung mit Google Maps etwas schief gelaufen ... später mehr dazu.
Da man im Landesinneren nicht mit Englisch weiterkommt, hatte ich mir im Vorfeld von einem Kollegen ein paar Sätze auf Chinesisch aufschreiben lassen. Und es hat funktioniert, der Taxifahrer brachte uns tatsächlich zum Bagua Shan mit dem Großen Buddha. Die Fahrt dauerte dann knapp 90 Minuten und nicht 5 wie mit Google geplant. Denn die Station des Schnellzuges liegt in der Region Changhua und nicht im Örtchen Changhua. Die 23m hohe Statue ... ist von innen über 6 Stockwerke begehbar und mit Spenden aus der Bevölkerung..
.. im Jahre 1966 fertiggestellt worden. Keine Ausländern, nur Taiwansesen und wir. Tsch tsch tsch und eine drehende Handwegung veranlassen den Taxifahrer uns zu einer Eisenbahn Drehscheibe zu fahren. Netterweise parkte er hinter dem Gelände auf einem kostenpflichtigen Parkplatz, so dass wir nach Bestaunen der ..
.. alten und neuen Loks schnell wieder zu ihm zurück fanden. Er fuhr uns dann zum viel näher gelegenen Bahnhof Taichung, ach ja, auf dem Hinweg war auch das Taxameter ausgelaufen und er fuhr ohne Berechnung weiter. Von hier geht's dann mit neuen Tickets in kurzer Zeit zurück nach Taipeh. Vorbei an der typisch Taiwanesischen Architektur. Viel Beton und durch Regen und Umweltverschmutzung dunkel angelaufen.
Unser 7 Eleven mit Zugang aus der Hotel Lobby hält auch das bereit ... .. ich entscheide mich für Bier mit Ananas und Trauben Geschmack. Der Sparkeling Wine in der Dose reichte geschmacklich an das Bier heran .... uahhh, schüttel. Nächster Morgen, noch vor Frühstück geht es zum Flughafen. Überall Samsung Note 7 Verbot. Mein Koffer bleibt liegen und ich darf meine Akkus der neuen Sony Kamera aus dem Koffer holen. Schicker schummriger Gang. Dank bevorstehendem Business Flug geht es ab in die Lounge ..
.. um erst mal ausgiebig zu Frühstücken. Nach knapp 5 stündigem Flug landen wir Denpasar, der Haupstadt von Bali. Abgeholt mit einem Schildchen werden wir zu unserem Eintageshotel gebracht. Dieses sehr schicke Hotel in dem wir in eine Gardensuite heraufgestuft wurden war leider sehr feucht. Der Boden wr naß wie nach Duschen und es roch eigenartig muffig.
Das Angegbot im Hotel eigenen Steakhouse zu Essen und der abendlichen Tanzaufführung beizuwohnen schlagen wir aus .. .. und machen uns auf den Weg zum Strand, wo wir nebst Sonnenuntergang ein kleines nettes Restaurant finden. Auf dem Rückweg bemerken wir diesen Gecko, der sich auf einer Leuchtreklame eingerichtet hat und dort auf das wartet, was vom Licht angzogen wird. Nächster Morgen, nach Good Morning Rührei, geht's weiter ..
... zum  Schnellfähren  Hafen in Sanur, wo eine Woche zuvor genauso ein Boot nach Betankung in die Luft geflogen war. Eine Touristin kam dabei ums Leben. In kurzer Fahrt geht es mit ziemlicher Geschwindigkeit auf die kleine Insel. Zum Vergleich sieht man hier Taiwan, Bali und im Ausschnitt Nusa Lembongan. Draussen ist es ziemlich feucht, im Boot stickig und warm. Dafür um so traumhafter bei der Ankunft auf Nusa Lembongan.
Ein Angestellter mit Schildchen und 2 Kofferträger erwarten uns schon. Die kleine am Hang gelegene luxuriöse Anlage  Batu Karang . Zur Begrüßung gibt es einen Drink mit einem richtigen Halm als Trinkhalm. Unsere großzügige Hütte mit Terrasse ..
... und aussenliegender Badewanne mit Meerblick. Am oberen Hinterausgang sieht es nach ein paar Metern Fußweg dann so aus, überall Müll und es wird fleißig neu gebaut. In der Panorama Bar am Panorama Point schauen wir den Tagesouristen zu, die für ein paar Stunden nach Nusa Lembungen kommen. Ein Blick über den Strand oder besser den Hafen von Lembungan.
Nach kurzer Durchquerung vom Örtchen landen wir wieder am Wasser. Und kehren in einem der zahlreichen kleinen Restaurants ein. Nasi Goreng ist sehr verbreitet. Vom Restaurant hat man diesen Blick .. Zurück im Hotel, gleich neben der Bar lädt uns diese kleine Tischchen mit Barhockern ein, wir werden hier mehrmals am Tag etwas Essen oder Trinken ...
... denn von hier hat man einen fantastischen Blick über's Wasser oder den Sonnenuntergang. Nächster Morgen, früh geht es ein paar Treppen bergab in Richtung kristallklares Wasser .. .. zur Dori. Mit der wir eine Schnorcheltour unternehmen werden. Am ersten Spot sind schon ein paar Fischchen zu sehen.
Weiter geht's zum nächsten Spot. Dort haben wir dann viele dunkle und ein bleiches Fischchen. Am nächsten Spot wird es wieder bunter. Hier am Crystal Bay sind auch viele Taucher unterwegs, wir bleiben leider nur knapp unter der Wasseroberfläche.
Weiter zum nächsten Spot. Es fängt an zu regnen und es erscheinen große schwarze Schatten im Wasser. Sie verschwinden und tauchen wieder auf. Was für eine Spannweite ... Unglaublich, es sind Mantas ! Wie majestetische Segelflieger gleiten sie mühelos durchs Wasser.
Was für ein Anblick und wir sind mittendrin. Die beiden lassen sich von uns nicht stören und ziehen ihre Runden um uns herum. Minutenlang verfolgen wir die beiden unter Wasser. Und irgendwie hatte ich das Gefühl sie sind neugierig, er steuert auf mich zu ...
Flossen hoch, Luft anhalten und auf den Auslöser drücken, schschsch... und er gleitet direkt unter mir durch. Ich gebe zu, mir ist mulmig dabei. Ich verlasse total fasziniert das Wasser, die beiden Spitzen umkreisen die verbliebene Schnorchlerin. Ein weiteres Boot mit lärmenden Schnorchlern kommt dazu, die beiden Mantas verschwinden. Wir auch. Wir verlassen den Spot "Manta Point" in Richtung Lembongan. Nach diesem Erlebnis werden die beiden Kameras aus dem Unterwassergehäuse geholt und ..
.. an unserem Lieblingsplätzchen schauen wir die Fotos durch und stärken uns. Ein Tag ist vorbei, abendlicher Blick von unserer Terrasse. Nächster Tag, Nichtstun, bzw. Sonnenbrand verartzten. War ja bewölkt auf dem Wasser, wozu Sonnencreme ? .. Wieder nächster Tag, auf dem Weg zum Tischchen, Longdrink of the Day probieren und Essen ..
.. bei Sonnenuntergang. Unser täglicher Wecker um 6 Uhr, das Taubenpärchen auf dem Dach. Sonnenaufgang, Sonnenaufgang, gur, gur, Sonnenaufgang  ... Im Gleichklahng mit den Gesängen aus dem fernen Tempel, die auch gegen 6 Uhr beginnen. Hier ist die Zeremonie schon vorbei.
Das arme Schwein wartet noch und blickt gleich sehnsüchtig in die Kamera, rette mich ... Frühstück mit sagenhaftem Blick In den Bäumen vor uns wusselen die kleinen hektischen Grünrücken Nektarvögel und besuchen jede Blüte. Tagesbeschäftigung, Stand Up Paddling und Zugucken.
Weil's nicht nur auf Bali nervt, die Apple Wetter App sagt immer es ist Gewitter, ja wo denn ? Auf Bestellung gibt es für das Abendessen ein Balinese Dinner. In Bananenblättern gekochte Pilze, Hühnchen in Soße, Fisch, sehr reichhaltig und lecker. Dazu noch der Sonnenuntergang, sehr schön. Abgerundet wird das Essen mit einem sehr leckeren Nachtisch.
Nächster Tag, Spaziergang durch die Gässchen von Lembongan. Die Haupsaisson ist durch, Japaner, Australier und auch Taiwanesen sind wieder zurück aus den Ferien. Somit sind wir bis auf die Tagestouristen häufig unter uns im Restaurant. Nachmittags ändert sich das Wetter, Wollken ziehen auf und es fängt an zu schütten. Gute Gelegenheit sich bei einem Bintang unterzustellen. Draussen auf dem Wasser regnet es auch, bei uns ist der Schauer jetzt durch.
Den letzten Abend verbringen wir noch einmal am Lieblingsplatz. Zurück zur unserer Hütte am Berg, vorbei am unteren Pool mit Blick auf's Meer. Nächster Morgen, der Nebel steigt auf über Lembongan, es hat in der Nacht geregnet Leider geht es heute wieder zurück ...
... ein letzter Blick auf das tolle Hotel und die Insel. Bei voller Fahrt fallen die Motoren aus, das Boot schwankt im Wasser .. mit einem Ölkännchen und einer rostigen Zange wird irgendwas repariert. In veringerter Geschwindigkeit geht es weiter in Richtung Festland. Die Fähre 2 Stunden später hätte sicherlich auch gereicht, so sitzen wir Stunden fest und warten auf die Kofferabgabe bei Air China, in die Lounge dürfen wir auch nicht weil sie hinter der Sicherheitskontrolle liegt. Mittags in der Lounge, noch nicht ahnend, dass irgendwas mit dem Essen nicht in Ordnung ist.
Noch lacht er, dass sollte sich die kommenden 2 Tage hindurch ändern. Abflug aus Bali, zuerst nach Taipeh, von dort nach Frankfurt .. .. wo wir im Morgengrauen nach über 20 Stunden Flug ankommen.